Sex, Drugs & Röffterknauw

Aus dem Tagebuch eines Taugenichts.

The Rocky Horror Picture Show

The Rocky Horror Picture Show

Als Rocky die verwunschene Kiste langsam öffnete und den Inhalt herausnahm, lief ihm ein eiskalter Schauer über den Rücken. Er hatte nie ganz verstanden wozu sein Schwiegervater hier oben eine Dusche benötigte. Leicht nervös zitterten seine Finger; Er hatte doch so oft schon von diesem Moment geträumt, doch nie war der Traum gut ausgegangen. Die Truhe enthielt nur diesen einen Brief, ja diesen Brief, wie oft hatte er schon über diese mysteriösen Zeilen nachgedacht, die er gleich lesen würde. Er öffnete vorsichtig den Umschlag und begann den Brief langsam heraus zu ziehen. Eine Tür knarrte bedrohlich. In der Ferne lacht grell eine hysterische Frau auf. „Ob die die Kiesbauer wiederbelebt haben?“, fuhr es Rocky kurzzeitig dazwischen. Die Straßenlaterne, deren Licht durch das kleine runde Fenster des Dachbodens herein fiel, begann zu flackern, so dass es Rocky schwer fiel die Worte des mittlerweile geöffneten Briefs zu entziffern. Die Augen kniff er zusammen und las die Worte das erste Mal leise vor sich hin. Doch war er zu abgelenkt von seinen Gedanken, um die Botschaft wirklich wahrzunehmen. Seine Gedanken sprangen wild umher und resümierten dabei noch einmal was er alles durch machen musste, um nun dieses Geheimnis lüften zu können.

Es begann alles mit dem Tod seines Schwiegervaters, den er in Einzelteile zerstückelt und in einem  Müllbeutel abgepackt in seiner eigenen Kühltruhe fand. Ein eindeutiger Selbstmord. Da gab es keine Zweifel.  Außerdem hatte die Polizei nun schon seit mehreren Wochen immer wieder ähnliche Selbstmorde aufgeklärt bei denen die Opfer zerteilt in Mülltüten gefunden wurden. Auch von Seiten der Bevölkerung war die Sache klar – in dieser Konsumgesellschaft wollte jeder seine 15 Minuten Ruhm. Einige versuchten es mit Sex in der Öffentlichkeit, andere gaben sich der freien öffentlichen Liebe hin und wieder andere versuchten es mit der lustvollen Hingabe an belebten Plätzen. Die saloppen Ideen anderer schienen dabei eher ungewöhnlich und ungesund  wie Castingshows oder ein größeres Schnitzel als Bimbo Schreiner zu braten. Und anschließend zu essen.

Die Wochen vergingen, doch Rocky konnte die Bilder des Todes nicht aus seinem Kopf bekommen. Jeden Morgen nahm er sich aufs Neue vor damit abzuschließen, doch er wurde immer wieder daran erinnert wenn er morgens die Post öffnete. Ein Unbekannter schickte der Familie täglich neue Bilder, die Rockys Schwiegervater bei seiner Hinrichtung zeigten. Nach einigen Tagen scharfer Überlegungszeit dämmerte es Rocky dann: Jurassic Park war nicht der größte Film aller Zeiten. Jahrelang hatte er gehofft, dass dieser Film es irgendwann unter die größten Filme der Welt schaffen würde, doch dann musste er einsehen, dass die Dinosaurier nicht echt waren. Außerdem waren die Effekte veraltet und sein Schwiegervater wurde ermordet.

Auf eigene Faust nahm er die Ermittlungen auf. Vollgepackt mit tollen Sachen fuhr er angespannt zum Friedhof um seinen Stiefvater in entspannter Atmosphäre auszugraben. Er nahm eine Probe des Leichnams und bat anschließend seinen Arzt um eine Auswertung von DNA-Gewebe und Fingerabdrücken. Bereits nach wenigen Stunden bekam Rocky die erschütternde Antwort per Anruf von seinem Arzt. „Zunächst die schlechte Nachricht“, sagte Dr. Jerkoff. Ab seinem nächsten Lebensjahr könne er die Apotheken Rundschau nicht mehr kostenlos abonnieren. Rocky brach in Tränen aus. Ihm fehlten nur noch fünf Treuepunkte um einen Ratiopharm-Gutschein in Höhe von 20 Euro zu erhalten. „Die gute Nachricht kann ich dir jedoch nicht persönlich überbringen“, sagte Dr. Jerkoff. Das Scheunentor öffnete sich und eine braungebrannte Hexe schwebte herein. Sie hielt eine kleine mitgenommene Kiste. Es ist Arabella Kiesbauer.  Der Mund der Hexe öffnete sich, doch heraus flog nur ein unheimlich unangenehm riechender Kobold.  Arabellas Körper fiel daraufhin stumm zusammen. Eine Kettenreaktion löste sich aus. Linda de Mol startete den Countdown für den unglaublichen Domino Day.  Aus einer dunklen Ecke bewegten sich Schatten ins Licht und verschwanden blitzartig. Ein Schrei. Stille. Der Wald lebt. Mentholzigaretten wurden ohne Feuer geraucht. Ihre Asche fiel leblos auf den schäumenden Boden. Die Waschmaschine war übergelaufen. Zusammen mit Toaster und Gärtner bildete sie  nun die „Allianz des Schreckens“. „Warum, Waschmaschine? Warum?“, entfuhr es dem Kobold.  Jahrelang konnte sich der Kobold immer auf die Waschmaschine verlassen. Nun saß sie ihm gackernd gegenüber und fletschte die Zähne nach des Kobolds Goldtopf.

Eine große Schlange erschien aus dem Hintergrund. Sie trug einen eleganten Smoking und eine adrette gebundene Krawatte. Die Küchenelfen brachten Bier und Stühle für alle Mann. Die konkurrierenden Teams sollten sich hier also in einem Wettbewerb um Leben und Tod bekämpfen.  „Dabei werde allerdings nicht mit Fäusten gekämpft, nein es werde gehungert bis nur noch einer von euch übrig bleibt. Ich nenne es: The Hunger Games“, erklärte die Moderationsschlange Prof. Snake. „Nur derjenige, der überlebt, dem sei es möglich, die gute Nachricht zu erhalten und somit dem unausweichlichen Tod zu entrinnen“, ergänzte die eloquent wirkendende Schlange perfide. Rocky wollte kurz den Sinn dieser Auseinandersetzung hinterfragen, als Prof. Snake bereits die nächste Regel erklärte: „Um das Aushungern zu  beschleunigen, werden wir euch abwechselnd widerliche Fotos von ungepflegten Talkshowgästen zeigen, die euch dazu bringen euren Mageninhalt zu entleeren. Doch wie ich sehe fehlt hier noch ein Spieler.“ Es stimmte. Das gegnerische Team bestand aus der Waschmaschine, dem Toaster und dem Gärtner, während Rocky nur den Kobold an seiner Seite wähnte. Doch wer würde wohl sein neues Teammitglied sein. Unter tosendem Gejubel flog ein offensichtlicher Hausmann auf einem Besen ein. Der abgemagerte Junge war dabei von einer postpubertären Akne befallen. „Seine Haut ist so porös mit der könnte ich  Parmesan reiben“, dachte Rocky noch bei sich, als er schließlich erkannte um wen es sich überhaupt handelte. „Haaaarrry Pooottter, meine Damen und Herren!“, kreischte es aus der Schlange heraus.

Das Spiel begann und abwechselnd entleerten die Gegner ihre Mägen. Rocky ist als letzter an der Reihe, da er bereits seine Standhaftigkeit beim Anblick von Arabella Kiesbauer bewiesen hatte. „Arabella! Stimmt! Die Nachricht muss noch in der kleinen Kiste unter ihrem leblosen Körper liegen“, kam es Rocky in den Sinn. Er entschied sich für eine Kurzschlusshandlung und sprang auf. In einer Matrix-esquen Zeitlupe zog der sympathische Boxer eine deftige ungestoppte Gerade direkt auf Potters Nase. Er entahm dessen  Zauberstab und Feuerblitz schrie ihm ein aggressives „Ich wollte Ginny“ ins Ohr und rief daraufhin: „Accio Kiste“. Innerhalb von 3 Sekunden war Rocky auf dem Besen bereits hunderte Meter von den Kreaturen entfernt in eine sichere Wolkendecke geflogen. Die Warnzeichen schalteten sich aus und Rocky konnte endlich den Sicherheitsgurt ablegen, während die Stewardess zur Erfrischung ein warmes Handtuch reichte.  Kurz danach steuerte Rocky auch schon den eigenen Dachboden an, gespannt das Geheimnis der Morde nun endgültig zu lösen.

Rocky kam wieder zu sich. Es waren wirklich ein paar aufregende Tage gewesen. Doch wie soll er nun diese Nachricht deuten. Er las die Worte noch einmal ganz langsam und leise zitternd. „…. Iiich… haaabee… eeeinee…Wass..Wassermmmm…mellooonn..nne…getraaagen…. – Ich habe eine Wassermelone getragen!“ Langsam kam es. Immer schneller stürmte es mittlerweile an. Da war es. Rocky wusste nun was es bedeuten sollte. Er hatte schon vor ein paar Wochen davon gehört, aber er habe es nicht für möglich gehalten. Wirklich nicht. Wie kann es solche Konsequenzen haben? Da gab es dieses Gerücht um dieses Video. Man solle nachdem man es gesehen hat einen Anruf bekommen. Eine Stimme sage dann „nur noch 7 Tage“ und bestimme damit die Zeit bis zum Tod der jeweiligen Person. Am siebten Tag finde man dann die Personen zerstückelt in einer Mülltüte. Merkwürdig war bisher nur, dass es sich dabei ausschließlich um männliche Opfer handelte, doch die Nachricht entschlüsselte dieses Rätsel. Das Video, dass die Männer umbrachte, es war: Dirty Dancing.

Neulich in einem anderen Planeten

Neulich in einem anderen Planeten

Das Röhrenfernseher die Zukunft sind, ist längst jedem klar. Auch die gute alte VHS wird in Sachen Größe, Unkompliziertheit und Auflösung, die momentan marktführende Blu-Ray in spätestens 1-2 Jahren ablösen. So sagen es zumindest die aktuellsten Hochrechnungen aus der Wirtschaftsmacht Angola. Auch audiotechnisch wird es Veränderungen geben, denn die Minidisc wird ihr Comeback feiern wie Chris de Burgh damals als Sieger der großartig inszenierten Comebackshow, so erklärte Wirtschaftsminister Jolly Jumper. Die Vorlesung endete hier. Den Rest werde ich wohl nachlesen müssen hieß es. Auch ich sollte nun aufstehen müssen, also machte ich den Wecker aus und zog den Umschnalldildo an. Doppelt hält besser. Zunächst wollte ich mir was Schönes kochen, doch irgendwie waren mir die Schimmelpilze ausgegangen, also ab in den Multimediadiscounter um neues Feuerholz nachzulegen. Da ich eh gerne Menschenmassen begeistere traf sich das ganz gut. Schnell kam ich auch schon mit dem ersten Kunden aufgrund meines sympathischen Kleidungsstils ins Gespräch. Der muskelbepackte Matrose empfahl mir einen interessanten Datensatz der Pferde beim Rumpimmeln zeigen sollte. „Ich bin eigentlich nur hier um etwas Druckerpapier für meinen Kamin zu besorgen“, entgegnete ich ausweichend. Doch der aufmunternde Astronaut wich nicht von meiner Seite. „Bring nächste Woche ‘ne Festplatt mit und ich gebe dir alles, was ich davon habe. Ja richtig. ‘Ne Festplatt!“ „Das kann doch nicht…“, dachte ich. „Woher…?“ Bislang war ich noch nie einem meiner Kommilitonen außerhalb der Vorlesungen begegnet. Der lästige Lastkraftwagenfahrer sah mich fragend an. Ich sammelte mich und musste weiter nachfragen. „Cool, das sind diese neuen Speichermedien, ne? Die sind ganz platt. Nur 2 mm hoch.“ „Genau!“ „Krass!“, entfuhr es mir. „Früher hießen die auch Festbreite“, fügte er hinzu. Er hatte also sogar Hintergrundwissen mitgebracht. Ich begann mich auf das Gespräch einzulassen. „So eine habe ich leider noch nicht, aber der Name hat sich einfach nicht durchgesetzt.“

Im Hintergrund beobachtete ich wie ein asiatischer Aalfänger auf den zuständigen Kundenservice einschlägt. Der Kundenservice hatte wiederholt höflich gefragt, warum er denn auf seine Festplatte sabbere. Nun lag dieser in Embryonalstellung auf dem Boden während der 1,25m-große Mann mit einer Kiste Disketten auf ihn Einschlug. Dabei brüllte er immer wieder: „Ich sagte Speichelpobleme!!!“ Meine Aufmerksamkeit schwang zurück zum Gespräch. „Richtig. Man weiß ja auch, dass der Begriff Flat-Screen von neumodischen TV-Geräten vom Begriff Flatulenz abgeleitet wird, weil die mehr Gase ausscheiden als alte Röhrengeräte“, erklärte mir mein Gegenüber.  „Sehr gut beobachtet! Man sagt ja auch immer, dass Röhrengeräte umweltfreundlicher sind als diese Flat-Screens.“ „Genau…die werden schließlich auch mit medizinischem Hintergrund gebaut… Röhrengeräte kommen aus der Computertomographie und werden in der Röhre hergestellt.“ „Häufig können Menschen auch direkt vor ihren Fernseher schon ihren Kreuzbandriss diagnostizieren. Das bringt viele Vorteile mit“, sagte ich zustimmend. Er hatte sich wirklich viel Wissen angeeignet, er musste ähnlich weit sein wie ich selbst. Ein Wunder, dass er mir nicht bekannt vorkam.

„Richtig. Außerdem weiß ja auch jedes Kind, dass Smartphones aus Smarties gemacht sind“, fügte er weiter hinzu. Ich bestätigte die Aussage und er fuhr fort:  „Aber das ist ein alter Trend, weil es dort viele Fehldiagnosen gab. Deshalb jetzt die Flat-Screens. Die Flatulenzen dieser Screens werden auch dazu genutzt dem Konsumenten das TV-Programm angenehmer zu machen, da die Gase den Zuschauer benebeln.“ „Das funktioniert aber bei dem aktuellen deutschen Fernsehprogramm aber leider nicht sehr erfolgreich.“ „Leider“ „Da ist die Forschung noch nicht ausgereift. Da müssen noch einige Flatulenzen eingeatmet werden“, ergänzte ich und war froh auch etwas beitragen zu können. „Deswegen ist ja jetzt der neue Trend mit den Smart-TVs gestartet“, sagte er und glänzte erneut mit hervorragenden Hintergrundinformationen. „Weil Smarties mag halt jeder.“ „Auch aus Smarties hergestellte Flat-Screens, die man ablecken kann…durch den erhöhten Zuckergehalt wirken die Gase schneller“, belehrte er mich weiterhin.

Unfreiwillig schwofen meine Gedanken von dem fesselnden Gespräch ab. Meine Aufmerksamkeitsspinne hat leider nur 8 Beine und einen pelzigen Körper. Ob ich den Herd wohl ausgemacht hatte? Was das Druckerpapier hier wohl kosten würde? Und was müssen die verschiedenen Haupthaare in der Geschichte der Haare schon alles verbrochen haben, dass sie sogar schon einen eigenen Tag besitzen? Und nie feiern meine Haare diesen Bad-Hair-Day… Plötzlich fiel mir etwas Nasensekret aus der selbigen, den ich nicht mehr aufhalten konnte. Da der Discounter auf einer Anhöhe gebaut wurde, beschleunigte sich der Popel rasend schnell zu einer todbringenden Lawine. Zahlreiche Kaffemaschinen wurden davon erfasst und mit hinunter Richtung Kasse gezogen. Unten angekommen waren nur noch die wenigsten Geräte am Leben. Vor allem die Toaster hatte es erwischt. Dabei hatten sie doch immer von Hawaii geträumt. Ich unterbrach mein Kopfkino um wieder am Gespräch teilzunehmen und verlegen auf seine Smart-TV-Aussage zu antworten: „Spannend bleibt zu beobachten wie der Branchenkonkurrent M&M’s auf die Entwicklung reagieren wird.“ „Man die Leute überlegen echt, bevor sie ein Produkt entwickeln. Man darf gespannt sein“, sagte er immer noch voller Enthusiasmus. „Absolut… die sind halt auch wirklich smart!“ stimmte ich ihm zu.

So plötzlich das Gespräch begonnen hatte, endete es auch.  Ein Rauhaardackel begann mit der Staubsaugerabteilung einen Kampf um Leben und Tod. Der Staubsauger hatte versehentlich das Spielzeug des gefährlichen Raubtieres aufgesaugt, woraufhin dieser bereits die Zähne fletschte. Der wildgewordene Wildreisliebhaber stürzte sich auf das saugende Ungetüm. Es bildete sich sehr schnell eine große Menschenansammlung. Mein mysteriöser Gesprächpartner war samt seiner Alditüte und seiner Schlappen wie vom Erdboden verschluckt. Er sagte noch ich müsse mich demnächst für Blau oder Rot entscheiden. Doch ich konnte da noch nicht verstehen. Erst am nächsten Tag als ich den Leichnam des Staubsaugers gemeinsam mit dem Spielzeug der Nachbarskinder in meinem Vorgarten begrub dämmerte es mir. Die Frage ist nicht ob Blau oder Rot, Döner oder Pizza, Scheiden oder Vaginas, die Frage ist viel mehr: Humpen oder Handgranate?

Wie Bernd vom Arbeitsamt den Krebs heilte

Bernd hatte es sein ganzes Leben nicht leicht. Sogar ganz schön schwer, hatte es, er. Dabei war die Kindheit des Berndes gar nicht so verkehrt. Viel mehr empfand er sie aus umgedrehter Richtung als durchaus geradeaus. Paul wuchs im nördlichen Teil der Wüstensavanne Mecklenburg-Vorpommerns auf unter Aufsicht der örtlichen Behörden, denn Paul durfte bereits im Alter von 3 Jahren in den Kindergarten der Polizei gingen. Das Wort gingen wird in diesem Zusammenhang häufig genutzt um die Diskrepanz des Gehens zwischen den einzelnen Lebewesen zu erklären. Es bedeutet hier also so etwas wie fortbewegen.  Paul war ein fröhliches und auch glückliches Kind und konnte auch wie alle anderen Kinder, die Dinge machen, die kleine Kinder so machten im Alter von 6 Jahren und das obwohl er ohne Arme und Beine geboren wurde. Die Diskrepanz wurde dadurch noch ein wenig deutlicher. Bereits im Alter von 13 Jahren bemerkte dies auch der lokale Fußballtrainer und lud den rackernden Bengel zu einem Probetraining bei Kaffee und Kuchen ein. Bei einem ordentlichen Stück Schwarzwälder Kirschtorte stellte der Trainer dem Paul einen 3-Jahresplan vor, der ihn in die ungeahnten Sphären der Fußballbundesliga hieven sollte und zu einem der größten Fußballer der Welt wenn nicht sogar Deutschlands machen sollte. Also nicht körperlich, er hatte schließlich immer noch keine Beine, aber dennoch schimmerte die Zukunft hell über dem Hause Paule.  Pauls Eltern, stinkreiche Psychologen, einigten sich bereits in frühester Kindheit ihr gebeuteltes Kind mit wichtigen motivierenden Schlagwörtern zu erziehen. Daher entschlossen sie sich alltägliche Objekte mit den unterschiedlichsten Schlüsselwörtern zu versehen. So kam es, dass wenn Paul von der Zukunft sprach letztendlich nur die Straßenbeleuchtung meinte. Es war Nacht und die grellgelblich leuchtende Sonne schimmerte in den Augen des schlafenden Pauls. Es sollte eine dieser  Nächte werden. Eine Nacht, die sein Leben genauso verändern sollte wie jede andere Nacht.

Es wurde Morgen.  In den darauffolgenden Wochen schickte Paul sich beim Training mit dem neuen Trainer an besonders viel Leistung zu zeigen. Dafür brachte er die besten Karten mit aus seinem Autoquartett und zeigte sie vor jedem Training ausführlich. Angesichts seiner ausgeprägten Vorliebe für ostdeutsche Landwirtschaftsfahrzeuge und seines großen Penis‘ bekam er schnell von seinen Mitspielern den Namen „Sachsen-Paule“; wobei ihm die Zuschauer nach einigen Wochen den Spitznamen „Kugelblitz“ verliehen aufgrund seiner besonderen und dennoch erstaunlich schnellen Fortbewegungsweise. Die Jahre vergingen und Paul, der von Freunden auch gerne „Noza“ gerufen wurde, wechselte von seinem Amateurverein in einen großen professionellen Club. Vorstellbar ist das ungefähr so wie die Machtübernahme auf kleine Konzerne. Zunächst verbreiten kleine Wichtelmenschen Gerüchte im ganzen Betrieb, die hauptsächlich die gefährdeten Arbeitsplätze betreffen. Wichtelmenschen sind psychisch gequälte Menschen, die weder Glück in der Liebe noch im Spiel haben und daher beim Weihnachts-Wichteln chancenlos verlieren. Außerdem werden sie körperlich selten größer als eine Bierkiste. Anschließend fälschen die Wichtelmenschen die Unterschrift des Firmeneigentümers und verkaufen die Firma gegen einen Goldtopf und ein magisches Einhornpony an die Kobolde, die alle Mitarbeiter entlassen. Schon Ende der 90er Jahre wurden etliche Firmen nur noch von Kobolden geleitet. Ihr angesammeltes Vermögen verwalten alle Kobolde gemeinsam in Gringotts Bank in der Londoner Winkelgasse.

Mit Ende 17 dann der Schock. Paul sieht einen Horrorfilm und kann tagelang nicht schlafen. Verzweifelt wendet er sich an seinen Arzt und Apotheker, dieser verschreibt ihn direkt 6 kg Ethanol, von denen er stündlich je 50g mit Cola einnehmen soll. Das schlaffördernde Ethanol, dass im Volksmund auch „ieffsanoll“ ausgesprochen wird, vertrug sich allerdings nicht mit dem Koffeinrausch der Cola, der nach der Einnahme einer 1,5-Liter-Flasche einsetzt. Der folgende leicht dehydrierte und unkontrollierbare Zustand des Wahnsinns wird in der Medizin auch mit dem lateinischen Ausdruck „Colarausch“ bezeichnet. Als Paul Wochen später in einer Nervenheilanstalt für Drogensüchtige aufwachte, wurde ihm erst klar was mit ihm geschehen war. Der talentierte Taugenichts beschreibt rückblickend die folgenden Tage als die klarsten seines bisherigen Lebens. Er entschied sich sein Leben zu einem Fest zu machen und es entsprechend zu zelebrieren. Zu Hause angekommen bemerkte er, dass Fußball seine wirklich wahre Leidenschaft ist und er begann alles in eine Schale zu schmeißen. Eine Kofferschale. Denn er machte zunächst erst einmal Urlaub um einen klaren Kopf zu bekommen. Er genoss den Urlaub in der Sonne jedoch nicht so sehr wie erwartet und kam mir starken Schmerzen wieder Heim. Bereits einige Tage nach dem Arztbesuch dann die Entwarnung: Paul hatte Krebs. „Das wird schon wieder nach ein paar Tagen Ruhe“, vermittelte der Arzt. Recht sollte er behalten auch ohne juristisches Urteil. Krebs sollte auch in diesem Fall nur ein Motivationswort von Pauls eloquenten Eltern sein und eine simple Syphilis beschreiben.

Bernd wuchs im prunkvollen Bottrop  auf und konnte sich jeden Tag über Nichts beschweren. Ihm mangelte es maximal an Geld, Liebe oder Hoffnung, doch was sind schon materielle Dinge für ein Kind mit der ausgeprägten Fantasie einer ausgewachsenen Kartoffel? Eben. Ohne Probleme konnte Bernd sich daher ausklinken und in einen fantasievollen Kurzurlaub starten, der aufgrund seines ungewöhnlichen Horizonts immerhin für die schöne Insel Balkonien reichte. Bernds Kindheit verlief aus diesen Gründen ziemlich geradeaus. Grundschule, Sonderschule, Arbeitsamt. Bernd wurde Stammgast im Arbeitsamt, da er weder qualifiziert für irgendeine Arbeit war, noch willig einen Job zu haben und aus mysteriösen Gründen fanden die Arbeitgeber ihn nach kurzer Zeit ebenso nicht mehr geeignet. Zunächst begann Bernd in einem Job, den eigentlich jeder ausüben kann: Hausarzt. Leider nahm er diesen Beruf etwas zu wörtlich und verteilte unter anderem Rezepte an Bauten, wenn sie beispielsweise nicht dreimal Husten konnten. Einmal ließ er ein gesamtes Haus abreißen und begraben, da er keinen Puls spüren konnte, dies war auch sein letzter Einsatz als Hausarzt. Mit dem Haus wurden auch Bernds Hoffnungen sowie die Haushälterin Oma Erna begraben. Bernd, der früher auch „Assim“ genannt wurde, fing an zu realisieren, dass das Arbeitsamt sein Leben sei, so häufig wie er sich dort wieder fand und so begann Bernd es sich dort heimisch zu machen. Von hier an wechselte Bernds Glück von der Stand- auf die Überholspur. Denn er wurde schon bald darauf entdeckt. Vom Sicherheitsdienst. Und wieder herausgeschmissen. Doch genau in diesem Moment läuft ihn Paul über den Weg.

Paul war inzwischen arbeitslos nachdem er in der Finanzkrise auf unbedachte Geldtransfers setzte mit Hinblick auf eine kommende Inflation. Doch diese wurde vom Branchenriesen Spee Megaperls einfach weg gewaschen. Relativ unbemerkt ist Spee Megaperls in den letzten 1,5 Wochen an die Spitze der teuersten Unternehmen der Welt gelangt. Wo es zunächst nur nach einem simplen Waschmittel aussieht, ist der Teufel im Detail versteckt. Denn was der Öffentlichkeit entging ist, dass der Konzern auch die bekannten Marken Spee Megaupload oder Spee Megavideo unter seinem Dach versammelt. Selbst eine ganze Stadt wurde für die Mitarbeiter des Betriebs erbaut. Unauffällig konnte man diese mit einer weiteren berühmten Stadt einfach austauschen und seitdem spricht man nunmehr von Berlin an der Spee als deutsche Hauptstadt. Der Grund für den abrupten Aufstieg war eine Lücke im System auf die Paul aufmerksam geworden ist. Der Stickerspezialist (und mit einem Netto-Gewinn von über 8 Milliarden Euro größere Konzern als z.b. der amerikanische Esswarenhersteller Apple) Panini konnte aufgrund des Bosman-Urteil von 1995 keine Aufkleber von körperlich eingeschränkten Spielern veröffentlichen. Das besagt Paragraph 15, der so genannte Ronaldinho-Kodex, der definiert wie mit ungewöhnlich anmutenden Fußballern umgegangen werden soll. Spee Megaperls schlug sich direkt auf Pauls-Seite und finanzierte ihm sogar die Anwaltskosten, die die Verhandlung mit sich brachte, da Paul sich das ganze natürlich nicht gefallen lassen wollte. Zudem sind die Stickergelder von Panini für Spieler vergleichbar mit den TV-Geldern, die die Vereine jedes Jahr für die Ausstrahlungsrechte ihrer Partien bekommen. Leider bedeutete es das Ende der Karriere des Kugelblitzes, denn Bundeskanzler Christian Wulff kündigte sein Arbeitspapier infolge von unseriöser Annahme von Geldern. Nicht nur für Paul, auch für Megaperls bedeutete dies einen herben Imageverlust. Zum Glück fand Megaperls schnell in die Erfolgsspur zurück, indem sie ein Patent anmelden, dass definiert, dass man Kartoffeln im Raclette-Pfännchen manschen kann: Eine Revolution. Das Patent wird zum Kassenschlager für Spee Megaperls und selbst der Fuchs als Werbeträger wird häufiger in der Klatschpresse gezeigt als Brad Pitt oder George Clooney.

Für Paul läutet es den Anfang vom Ende ein. Er versucht sich zunächst als Schwimmlehrer über Wasser zu halten, muss aber direkt realisieren, dass es ohne Arme schwierig ist, die Schwimmflügel überzuziehen. Aber Paul gibt nicht so schnell auf, schließlich hatte er doch durch seine Sportlerkarriere noch hervorragende Kontakte in allerlei Richtungen. Er ruft seinen alten Kollegen Porno-Ralle an und fragt nach einer Rolle in dessen nächsten Blockbuster „Miracoli und die längste Nudel der Welt“. Er sollte den Tomatensammler Federico spielen, doch soweit kam es gar nicht. Wieder kam ihm Spee Megaperls in die Quere, die die Erotikbranche mit einer digitalen Gummipuppe komplett veränderten. Das Ende für das ehrliche Pornobusiness war eingeläutet und die Fahnen über Ralles Schmuddelstübchen hingen auf Halbmast. Die Gummipuppe wurde jedoch nicht nur für erotische Zwecke verwendet. Freiheitskämpfer in Süd-Ost-Asien nutzten das Modell „Tine Wittler“ um festgenommene Revolutionsgegner zu knebeln. Ein weiterer Boom entsteht binnen Minuten. Die Verkaufszahlen der Tine Wittler-Puppe schießen in den Millionenbereich im asiatischen Raum, die echte Tine Wittler bekommt 34.928 Heiratsanträge aus Fern-Ost und 27 Leute liken ihren Facebookstatus. Tine Wittler tritt daraufhin nur noch einmal im deutschen Fernsehen auf: Der Fernsehsender Vox widmet ihr ein Goodbye Deutschland Spezial und begleitet die massige Moderatorin auf ihren Weg nach Singapur wo sie an der asiatischen Variante der Bachelorette teilnehmen soll. Die Ausgabe wird dabei im speziell dafür bereitgestellten extra Breitbildformat gesendet. Der Sieger der Bachelorette wird letztendlich vom Sohn und Regierungsnachfolger Kim Jong Un enthauptet und für tot erklärt. Der sympathische Allerweltsmann hält sich seitdem die wampige Wittler als Gespielin und gründet fortan das Unternehmen Mätressen Concord. Ein Schicksal das Günther Jauch am Ende des Jahres in seiner Show „Menschen, Tiere, Emotionen“ als „ulkig“ bezeichnen sollte.

Pauls Idee seine Karriere als so genannter „Sachsen-Paule“ fortzusetzen war daher ebenso wenig erfolgreich. Er fällt in ein Loch und auch mental geht es ihm nicht gut. Ein Passant hilft dem Gestürzten aus dem Loch und rappelt ihn sogar mental wieder ein wenig auf, denn er stellt ihm eine unseriöse Geschäftsidee vor, bei der Paul sehr riskant sein gesamtes Vermögen verlieren könnte. Leider spricht der Passant nur fließend Kauderwelsch und Paul hatte diesem damals den Physikunterricht vorgezogen. Letztendlich ist Paul dennoch hellauf begeistert und investiert in einen Hedgefonds für Sonic the Hedgehog. Sonic ist jedoch bereits im Ruhestand, da seine Plattform Sega in die Insolvenz gegangen ist und er sich weigert für die Halsabschneider von Nintendo zu arbeiten. Paul trifft sich mit Sonic, der auf Ibiza residiert und möchte die Computerspielfigur zu einer Kehrtwende überzeugen. Das Gespräch läuft nicht gut. Paul ist unzufrieden, macht noch ein paar Tage Urlaub und fliegt dann heim, während Sonic und der Spee Fuchs sich gemeinsam mit einer Horde thailändischer Prostituierten vergnügen. 3 Jahre später sollten beide an Aids sterben. Paul steigt aus dem Deal aus und verliert all sein Geld. Als er sein Portmonee beim Bäcker liegen lässt. Der Bäcker behält das Geld und expandiert seine Läden. Er heiratet schließlich im Privatfernsehen eine deutsch-türkische Fernsehmoderatorin, die ihn in den Wahnsinn treibt. Schon bald darauf wird er mit Sonic und Spee auf Ibiza gesichtet. Bis dato wurd er weiter nicht mehr gesehen.

Nach Monaten der Selbstzweifel überlegte sich Paul endlich zum Arbeitsamt zu gehen. Diesen Weg hatte er sich immer besonders schlimm vorgestellt, weshalb Paul nicht zum örtlichen Arbeitsamt fuhr, sondern ganz nach Bottrop. Dort, so hörte er, soll sich das Arbeitsamt in einem großen Freizeitpark befinden. Seine Stimmung trübte ein wenig sein Gesundheitszustand. Seit der Rückkehr aus Ibiza klagte Paul immer wieder über stechende Schmerzen. Da er schon einmal glimpflich davon gekommen ist, dachte er sich nichts dabei. Dennoch konnte er die Fahrt nur unter starken Schmerzmitteln angehen. Im Rausch der Pillen und in gespannter Vorfreude auf den Freizeitpark kaufte er sich unterwegs an einer Raststätte ein Hasenkostüm in Anlehnung an sein Kindheitsidol Bugs Bunny. Sein Blick verschwamm und sein Gehirn begann Farben zu übersättigen, so dass alles sehr grell auf ihn wirkte, als er die Bottroper Stadtgrenze überfuhr. Er  schleifte das Straßenschild die gesamten 13,7 km bis zum Arbeitsamt mit.

Sein Zustand besserte sich nicht, denn als er aus dem Auto stieg hielt er den heranstürmenden Bernd für ein Empfangskomitee, das zu seinen Ehren ein Lied anstimmen sollte. Tatsächlich stürmte, der an einer Überdosis Depressionspillen halluzinierende, Bernd lauthals aus dem Arbeitsamt. Was sich für Paul als ein fröhliches Liedgut anhörte, waren tatsächlich Bernds rhythmische Ausrufe, die sein Vater immer dann anstimmte, wenn er im Wald auf Hasenjagd gegangen war. „PACHANGA!“, brüllte es aus dem rasenden Bernd heraus. Paul brauchte einen Moment um zu realisieren, dass das Empfangskomitee vielleicht seinetwegen gekommen war, allerdings nicht die besten Absichten vertrat. Blitzschnell zog er seine Bärenfalle aus dem Kofferraum, die er mitbrachte für den Fall, dass er dem Road Runner auf dem Amt begegnen würde. „PACHANGA!“, hallte es ein weiteres Mal. Mittlerweile waren ein paar Schaulustige aus dem Amt gelaufen um sich das Spektakel genauer anzusehen.  Bernd machte einen Hechtsprung und entging der Bärenfalle nur knapp. Paul begann hektisch um das Auto herum zu rennen, während Bernd in seinen Hosentaschen aus dem Arbeitsamt entwendete Büroklammern und 2 Bastelscheren entdeckte, die in seinem Zustand mehr wie Stacheldraht und rasierklingenscharfe Wurfmesser wirkten. Er warf alles auf einmal. Leider war Bernd im Sport immer eine Niete und verteilte sein ganzes Arsenal unnütz auf der Motorhaube. In einem Moment der Frustration und Unaufmerksamkeit dessen was das flinke Häschen tat, traf es Bernd auch schon wie einen Schlag. Paul hatte begonnen aus purer Hilflosigkeit mit Passanten zu werfen. Da auch Paul nicht über unmenschliche Kräfte verfügte handelte es sich hierbei hauptsächlich um Kinder im Alter von 4-9 Jahren. Bernd ging zu Boden und es dauerte einen Moment bis er sich wieder aufrappeln konnte. Doch nicht um zu jagen, denn in diesem Moment als ein letztes „PACHANGA“ aus ihm heraus sprudelte, stolperte Paul über seinen eigenen Schnürsenkel und landete in der Bärenfalle. Einem Moment der Erleichterung folgte ein Moment der puren Angst. Paul war zwar komplett unverletzt, jedoch schien ein Schalentier an seinem Kopf geklammert zu haben. Durch die Bärenfalle hatte sie nun eine ihrer Scheren verloren. Gedankenschnell nahm sich Bernd eine Rolle gestohlenes Tesa-Film und ein paar der ebenso entwendeten Büroklammern als Stütze und befestigte die abgetrennte Schere am Rest des Tieres. Damit hatte Bernd den Krebs geheilt. Am Ende des Tages setzten sich der schmerzbefreite Paul und Bernd an einen See um den Krebs wieder ins Freie zu lassen. Inspiriert von der harmonischen Atmosphäre nahm Bernd seine Gitarre und fing an zu spielen. Um das Geschehene zu verarbeiten begannen sie ein sinnloses Lied über ihre alten Spitznamen zu kreieren, an dem sich ein kleiner Straßenjunge namens Michel Teló noch an Ort und Stelle die Rechte sichern sollte.

Prof. Dr. Muchohombre und das Viermalholz

Das Viermalholz ist ein besonders dehnbares Holz, das nur in den tiefen Wüsten Nicaraguas zu finden ist. Leider ist der Abbau problematisch, da die hochgewachsene Pflanze nur von ausgebildeten Bootfahrern gesehen werden kann. Zu diesem Zwecke hat die hawaiianische Regierung Somalias den Ausbau der Entwicklung für maritime Optik gefördert, in dem sie den lateinamerikanischen Dr. Pedro Muchohombre mit dem Auftrag versahen. Prof. Muchohombre setzte sich daraufhin mit dem finanziellen Gewinn nach Westeuropa ab, wo er ein mittelständisches Unternehmen namens Bayer Pharmazie gründete. Trotzdem schickte er sich an in Unterwasserlaboren die Forschung fortzuführen um den kleinen kaubaren Genuss der Welt nicht vorzuenthalten.1902 konnte er letztendlich das nötige Verfahren aufgrund von einer kleinen Zutat namens Silber vollenden. Das optische Phänomen wird seit jeher Silberblick genannt.

Noch heutzutage verwenden argentinische Steakhausbesitzer den Silberblick um Kaugummi zu sammeln. Heutzutage findet sich das Kaugummi jedoch meist unter Tischplatten in den besagten Steakhäusern, da die Tische in südlichen Teilen Argentiniens meist aus Viermalholz geschnitzt werden. Der Fabrikant, die schwedische Firma Michelauslönneberga, wusste jedoch nicht von dem Schatz den das Viermalholz mit sich trägt. Und so konnten erst die Südamerikaner wieder an das glibrige Gold kommen. Muchohombre verstarb Tage später an Lactoseintoleranz. In Gedenken an seine Verdienste wurde ein deutsches Optikerunternehmen gegründet, jedoch wurde es für die deutschen verständlich nach der Übersetzung seines Namens benannt: Fielmann.

Röffterknauw!

Für alle die nicht wissen, was sie sagen sollen, wenn sie etwas unglaublich cooles sagen wollen. Die Leute sagen am besten einfach: „Röffterknauw“… Klingt nicht nur geil, sondern hat auch Aussage.

„Röffter“ kommt aus dem sizilianischen-neuindonesischen Sprachgebrauch und beudetet, so sagt es die Überlieferung, so etwas wie Geröfft. Wenn man dieses nun mit dem Hintergrund sieht, dass Geröffte früher Sammelstelle für Taxen waren, dann kommt man schnell auf die Tatsache, dass Röffter so etwas wie „extra“ heißt. Begründet auf der Tatsache, dass wenn man ins Taxi einsteigt, die Anzeige immer schon bei 2,30 € ist – der „Extra“-Zuschlag.
„Knauw“ dagegen kommt aus der arabischen Ecke der Nepalesen. Ein kunterbuntes Völkchen, nicht nur wegen der Buntstifte, nein sie drehen auch gerne ihre Wörter einfach um. Und „Wuank“ (umgedreht für Knauw) steht im phillipinischen Sprachgebrauch für die Eisfliege. Eine Fliegenart die nur im „kühlen“ Phillipinischen Klima überleben kann und weil ihre Körpertemperatur so niedrig ist, wird ihr Name oft nur dafür benutzt, um „Coolness“ zu messen.

Ergo: Röffterknauw = richtig cool.